Hämodialyse-Hub
Alternative Antikoagulation bei Hämodialyse – Wissen, das im Alltag hilft
Wenn bei dialysepflichtigen Patient:innen eine HIT II vorliegt oder ein Verdacht auf eine HIT II besteht, ist eine sichere Antikoagulation besonders wichtig. Auf unserem Hämodialyse-Hub finden Sie kompakte Fortbildungsformate und praxisnahe Materialien zur Anwendung von Argatroban im Kontext der Hämodialyse – mit Fokus auf klinische Entscheidungswege, Dosierung und Monitoring. Entdecken Sie unsere Webinare/Videos, Podcasts und Artikel:
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Pflichttext
Pflichtangaben ARGATRA® Multidose Deutschland, Stand: Oktober 2024
Fachkurzinformation (FKI) ARGATRA® Multidose Österreich, Stand: Oktober 2024
Bezeichnung des Arzneimittels: Argatra® Multidose 100 mg/ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung. Wirkstoff: Argatrobanmonohydrat. Zusammensetzung: 1 Durchstechflasche (2,5 ml) enthält 250 mg Argatrobanmonohydrat zur Herstellung einer Infusionslösung. Sonstige Bestandteile: Sorbitol (E 420i), Ethanol, Wasser für Injektionszwecke. Anwendungsgebiete: Zur Antikoagulation bei erwachsenen Patienten mit heparininduzierter Thrombozytopenie Typ II (HIT II), die einer parenteralen antithrombotischen Therapie bedürfen. Die Diagnose sollte durch den HIPAA oder einen entsprechenden Test bestätigt werden, was jedoch den Behandlungsbeginn nicht verzögern darf. Gegenanzeigen: unkontrollierbare Blutungen, Überempfindlichkeit gegen Argatroban oder sonstige Bestandteile, schwere Leberfunktionsstörungen. Nebenwirkungen: Häufig: Anämie, tiefe Venenthrombose, Blutung, Nausea, Purpura. Gelegentlich: Infektion, Harnwegsinfekte, Koagulopathie, Thrombozytopenie, Leukopenie, Appetitverlust, Hypoglykämie, Hyponaträmie, Verwirrungszustand, Schwindel, Kopfschmerzen, Synkope, Schlaganfall, Muskelhypotonie, Sprach-, Sehstörungen, Taubheit, Vorhofflimmern, Tachykardie, Herzstillstand, Myokardinfarkt, supraventrikuläre Arrhythmie, Perikarderguss, ventrikuläre Tachykardie, Hyper-, Hypotonie, Thrombose, Phlebitis, Thrombophlebitis, oberflächliche Thrombophlebitis des Beins, Schock, periphere Ischämie, periphere Embolie, Hypoxie, Lungenembolie, -blutung, Dyspnoe, Pleuraerguss, Schluckauf, Erbrechen, Obstipation, Diarrhoe, Gastritis, gastrointestinale Blutung, Teerstuhl, Dysphagie, Zungenfunktionsstörungen, anomale Leberfunktion, Hyperbilirubinämie, Leberversagen, Hepatomegalie, Ikterus, Ausschlag, verstärktes Schwitzen, bullöse Dermatitis, Alopecia, Hauterkrankungen, Urtikaria, Muskelschwäche, -schmerzen, Hämaturie, Niereninsuffizienz, Pyrexie, Schmerzen, Müdigkeit, Reaktionen an der Anwendungs- und Einstichstelle, peripheres Ödem, Laborwerte (Senkung des Prothrombinkomplexspiegels, reduzierte Gerinnungsfaktoren, verlängerte Koagulationszeit, erhöhte Werte für Aspartat- und Alaninaminotransferase, alkalische Phosphatase, Lactatdehydrogenase), Wundsekretion. Häufigkeit unbekannt: Intrazerebrale Blutung. Warnhinweise: Enthält 50 Vol.-% Alkohol. Weitere Angaben s. Packungsbeilage. Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. Nicht verwenden, wenn die Lösung trüb ist oder Partikel enthält. Verschreibungspflichtig.
Pharmazeutischer Unternehmer: Zulassungsinhaber: Ethypharm SAS, 194, Bureaux de la Colline, Bâtiment D, 92213 Saint-Cloud cedex, Frankreich. Vertrieb in Deutschland und Österreich: Ethypharm GmbH, Mittelstr. 5/5a, 12529 Schönefeld, Deutschland. Pharmakotherapeutische Gruppe: Antithrombotische Mittel, direkte Thrombininhibitoren, ATC-Code: B01AE03. Abgabe: Rezept- und apothekenpflichtig, wiederholte Abgabe verboten. Weitere Angaben zu Warnhinweisen und Vorsichtsmaßnahmen für die Verwendung, Wechselwirkungen mit anderen Mitteln, Schwangerschaft und Stillzeit, Nebenwirkungen, Überdosierung, pharmakologische Eigenschaften und pharmazeutische Angaben sind der veröffentlichten Fachinformation zu entnehmen.
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