Ein extrakorporales System zur Lungenunterstützung wurde erstmals 1972 bei einem Patienten mit akutem Atemwegssyndrom (Acute Respiratory Distress Syndrome, ARDS) beschrieben (Hill et al., 1972). Inzwischen wird die extrakorporale Membranoxygenierung (Extracorporeal Membrane Oxygenation, ECMO) bzw. extrakorporale Unterstützung von Vitalfunktionen (Extracorporeal Life Support, ECLS) bei Patienten mit Lungen- / Lungen-Herzkreislaufversagen vielfältig eingesetzt.
Die ECMO-Therapie hat durch technische Entwicklungen einen wahren Boom erlebt. Dr. Thomas Staudinger, ärztlicher Leiter der Intensivstation 13i2 am Universitätsklinikum Wien, beleuchtet diesbezüglich nicht nur die Herausforderungen der Antikoagulation bei ECMO Patienten, sondern weist Ihnen auch den Weg zum Idealbild einer stabilen Antikoagulation.
Das Satelliten-Symposium ist Teil der 67. Jahrestagung der Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung e. V.: https://gth-online.org/
In dieser Podcast-Folge spricht Prof. Dr. Philipp Lepper, Pneumologe und leitender Oberarzt am Klinikum Homburg des Saarlandes, über die Geschichte der ECMO, limitierende Faktoren der Anwendungen sowie über die Besonderheit der Therapie bei COVID-19-Patienten.
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